Skincare

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21/11/2018

Verbraucher- und umweltfreundliche Hautpflegetrends

Der Kauf von Hautpflegeprodukten und Kosmetika ist eine Frage des Lebensstils. Für die meisten Frauen (und Männer) sagt das Produkt auf ihrer Haut mindestens genauso viel aus wie die Kleider, die sie tragen. Wegbereitende Statement-Düfte wie Chanel N°5 und Opium waren die ersten Marken, die sich diese Entwicklung zu eigen gemacht haben. Jahrzehnte später richteten Kosmetikmarken ihre Produktkonzepte an globalen Belangen aus, wie etwa AIDS (MAC) und Tierversuche (The Body Shop).

Wunsch nach Nachhaltigkeit

Verbraucher rund um den Globus sind sich einig: Nachhaltigkeit geht uns alle an. Der aufrichtige Wunsch, einen minimalen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen, führt zu einer tiefgreifenden Veränderung aller Lebensbereiche – vom verpackungsfreien Supermarkt über nachhaltige Mode und Öko-Tourismus bis hin zur Passivhausbauweise.

Dieser Umbruch stellt auch die Hautpflegebranche vor zahlreiche Herausforderungen. Zum einen muss dem Kunden das gute Gefühl vermittelt werden, ein vollständig biologisch abbaubares Produkt zu benutzen – von der Formel bis hin zu sämtlichen Verpackungskomponenten. Auf der anderen Seite sollten sich Marken darum bemühen, dem digital vernetzten und zunehmend sensibilisierten Verbraucher des Informationszeitalters ständig neue, optimierte Anwendungserlebnisse zu bieten. Diese vielschichtigen Anforderungen lassen sich nur dann bewältigen, oder besser noch antizipieren, wenn Kosmetikmarken und Verpackungsanbieter Hand in Hand zusammenarbeiten.

Auswahl des richtigen Partners

Da über 40% des gesamten Kunststoffverbrauchs auf das Verpackungsmaterial fällt, müssen Marken sicherstellen, dass sich ihr Verpackungsanbieter an ethische Grundsätze hält. Die Erfüllung der wichtigsten Anforderungen lässt sich dabei durch bestimmte Kontrollen absichern.

Informieren Sie sich mittels des Nachhaltigkeitsberichts des Unternehmens über sein Engagement für soziale und ökologische Verantwortung. Erkundigen Sie sich nach den Maßnahmen, die zur Gewährleistung der Umsetzung dieser Prinzipien innerhalb der Lieferkette ergriffen wurden, und achten Sie auf den Nachweis durch eines der führenden Öko-Siegel, wie etwa Ecocert. Schauen Sie sich den Produktkatalog des Unternehmens an: Sind zum Beispiel Optionen für wasserfreie Formeln mit im Sortiment? Ein eigenes Expertenteam, das erneuerbare Werkstoffe, nachhaltigere Verfahren und umweltfreundlichere Technologien erforscht, ist ein sicheres Zeichen für Innovationsorientierung.

Eines der wichtigsten Ziele von Quadpacks neuer Abteilung für Design & moderne Technologien ist die Entwicklung nachhaltiger Verpackungskonzepte unter Berücksichtigung neuer Materialien und Verfahren, die den Anforderungen der Marken gerecht werden.

Erfreulich ist, dass sich Nachhaltigkeit und gestalterische Kreativität immer besser vereinbaren lassen. So präsentieren sich zum Beispiel die parabenfreien Formeln des ethischen Kosmetikunternehmens Teeez aus Holland mit exquisitem Blumenmuster im Vintage-Look, und die edlen, hochwertig bedruckten Verpackungen von Bleach London und Origins sind aus Recyclingkarton hergestellt.

Modulare Verpackungskonzepte und In-Your-Face-Marketing von kreativen Unternehmen wie dem veganerfreundlichen Label 3INA erleichtern es hippen Millennials, sich mit der Marke zu identifizieren. Gehobene Kosmetikmarken für den reiferen Verbraucher hingegen bieten immer anspruchsvollere und sinnlichere Formeln mit hoher biologischer Abbaubarkeit, attraktivem Design und optimierter Anwendungsfreundlichkeit.

Enge Zusammenarbeit

Für ein stimmiges und harmonisches Gesamtkonzept ist eine engmaschige Kooperation zwischen Kosmetikmarke und Verpackungsanbieter maßgeblich. Die mit kurzen Lieferzeiten konfrontierten Kosmetikhersteller müssen sich darauf verlassen können, dass ihre Neulancierungen in Rekordzeit auf die Verkaufsregale kommen, gleichzeitig jedoch Umweltaspekte berücksichtigt werden.

Smarte, modulare Verpackungskonzepte, individuell zusammenstellbare Formate, Digitaldruck und Personalisierung können mit wiederverwertbaren Materialien und nachhaltigen Prozessen verwirklicht werden, vorausgesetzt dass die Markenstrategie von Anfang an mit Blick auf Innovationsfähigkeit geplant wird. Die richtige Balance zwischen Produktattraktivität und Nachhaltigkeit zu finden, ist keine leichte, aber eine lohnende Aufgabe, von der nicht nur der Kunde, sondern auch die Umwelt profitiert.

— Julie Vergnion, Skincare Category Managerin von Quadpack

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